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HEILUNG FUR DAS LAND AUF DEM WIR STEHEN Francis Frangipane Jun 19, 2009
DIE
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Francis Frangipane:
„Heilung für das
Land auf dem wir stehen“ Deutsche
Übersetzung: Horst Schlittenhardt <!--[if !vml]--><!--[endif]-->Als
Sprecher auf stadtweiten und regionalen Gebetskonferenzen werde ich oft
gebeten, die „geistlichen Mächte“, die den Leib Christ in diesem Gebiet
angreifen, zu enttarnen. Verantwortliche der Stadt und Fürbitter haben
mich auch gefragt, ob ich den „Namen“ des Geistesfürsten, der der Gemeinde
in dieser Gegend widersteht, kenne. „Wollt ihr den
Namen der stärksten Macht wissen, die den meisten Christen widersteht?“,
fragte ich. Sie nickten eifrig und
zustimmend. „Es ist
Yahweh.“ Meine
Fragesteller, die dann plötzlich alle sehr schlau aussehen, sind
regelmäßig verwirrt durch meine Antwort. Sie sind sich sicher, dass ich
ihre Frage missverstanden habe. Dann erkläre ich es. Ich erinnere sie
daran, dass diese Aussage der Schrift entspricht, die besagt: „Gott widersteht den Hochmütigen, den
Demütigen aber gibt er Gnade“ (Jakobus 4,6). Wenn wir uns also in
unserem Herzen von anderen Gemeinden trennen, wenn wir instinktiv auf
andere Christen herabschauen oder wenn wir uns ganz generell in einer
Haltung der Eigenwerbung befinden, dann leben wir im Stolz. Wenn dem so
ist, dann ist der Geist, der unseren Bemühungen widersteht, nicht
dämonisch - Gott ist es. Der Herr
entschuldigt unseren Stolz nicht deshalb weil wir am Sonntagmorgen drei
Choräle singen und uns selbst als „gerettet“ betrachten. Gott widersteht
dem Stolz Luzifers im Himmel und er widersteht unserem Stolz auf der Erde.
Das traurigste daran ist, dass religiöser Stolz so sehr in unsere
christliche Erfahrung eingedrungen ist, dass wir ihn nicht einmal als
etwas Falsches wahrnehmen. Und dennoch ist er ohne Zweifel ein merklicher
Pestgeruch über dem Volk Gottes. Der Herr möchte
die Verlorenen nicht Gemeinden hinzufügen, in denen sie vom gleichen
Tisch, von dem die Erlösung kommt, auch das Gift des Stolzes in sich
aufnehmen müssen. Der Eine der sucht und richtetJesus sagte von
sich selbst: „Ich suche nicht meine
Ehre... “. Wie viele
unserer Handlungen sind jedoch geradezu das genaue Gegenteil der Natur
Christi! Wenn wir unsere Kleider und Autos, Häuser und Lebensrollen
auswählen, dann wirkt im Hintergrund oft eine Haltung von Selbsterhöhung
bei unseren Entscheidungen mit. Jesus fuhr fort: „...
Es
ist einer, der sie sucht und der richtet.“ (Johannes 8,50). Hör' genau auf
seine Worte, denn jedesmal wenn wir danach trachten uns selbst zu erhöhen,
stehen wir Gott von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Eine Dimension des
Vaterherzen ist, dass Er (die Ehre) „sucht und (die) richtet“, die sich
selbst durch Stolz erhöhen. Gewiss, mein Freund, betrachte einmal mit
göttlicher Furcht unsere amerikanische Tradition der Eigenreklame. Auch
wenn es unter Menschen hoch geschätzt wird, ist es doch tatsächlich
„ein Greuel vor Gott“
(Lukas
16,15). Das Alte Testament
ist übersät mit Beispielen, die den Widerstand Gottes gegen den
menschlichen Stolz belegen. Es wiederholte sich immer wieder, dass es
nicht die Feinde Israels waren, die den Wohlstand des Landes vereitelten,
sondern Gott. Generation für Generation ließ der Herr es zu, dass die
Feinde Israels Sein Volk demütigten, um sie in Verzweiflung und Demut
hinein und schließlich zur Buße zu führen. An dem Ort von Zerbrochenheit
und Ehrlichkeit konnte Gott ihre Sünden behandeln und sie schließlich in
eine nationale Erweckung hineinbringen. Hör' wie der Herr
Israel anflehte: „O dass mein Volk
auf mich hörte, Israel in meinen Wegen wandelte! Bald würde ich ihre
Feinde beugen, meine Hand wenden gegen ihre Bedränger.“
(Psalm 81:14–15
ELB). So ergeht es auch
uns. Wir brauchen die Macht Gottes damit wir frei sind, um gegen unsere
Feinde vorzugehen. Denn wahrhaft schreckliche Mächte der Dunkelheit sind
in unser Land eingedrungen und unser Gegner stolziert durch unsere Straßen
und sucht wen er verschlingen kann. Unsere Hoffnung jedoch liegt nicht
einzig darin, unseren Feind zu konfrontieren, sondern auch darin, Gott zu
erlauben, uns entgegenzutreten. Unser Sieg über den Feind steht in
direktem Zusammenhang mit unserer vollkommenen Hingabe an
Gott. Wenn wir wirklich
von Ihm gelernt haben, sind auch wir „sanftmütig und von Herzen
demütig“ (Matthäus
11,29). Und Gott, der den Demütigen Gnade gibt, errettet uns
aus der Hand der geistlichen Feinde unserer Nation.
Die Verheißung des
Herrn ist bekannt. Er sagt, wenn „…
mein Volk, über das mein Name ausgerufen ist, sich demütigt und betet,
mich sucht und von seinen schlechten Wegen umkehrt, dann höre ich es im
Himmel. Ich verzeihe seine Sünde und bringe seinem Land Heilung.“
(2. Chronik 7,14
EIN). Du sagst: „Aber ich demütige mich doch und ich bete ja
auch.“ Ja, aber unsere Demut Gott gegenüber ist nicht vollständig,
wenn wir es nicht gelernt haben uns voreinander zu
demütigen. Tatsache ist, dass
wir, um den Stolz zu brechen, noch das annehmen müssen, was der Herr mit
Seinen Worten, „wenn mein Volk“, ausdrücken will. Wir interpretieren Seine
Aussage „mein Volk“ und geben ihr die Bedeutung „unser Volk“ – unser
begrenzter Kreis von Freunden, Verwandten und Christen, deren Kultur und
deren Art der Anbetung mehr oder weniger der unsrigen
entspricht. Wenn der Herr
jedoch an Sein Volk denkt, dann sieht er eine Gruppe, die weit darüber
hinausgeht. Er schließt alle Wiedergeborenen einer Stadt mit ein. Wir
alle, die wir „nach Seinem Namen benannt sind“, müssen, obschon
unterschiedlich in Gaben und Auftrag, vor Ihm zur Einheit des Geistes
finden. Und das beginnt mit einer wunderbaren Strategie: Wir müssen uns
selbst demütigen. Ich weiß, dass
dies gegen den Strich unserer historisch gewachsenen Gemeindebeziehungen
geht. Satan hat uns nicht nur von anderen getrennt, er hat uns auch
darüber Stolz gemacht, dass wir getrennt sind. Wir denken, dass getrennt
sein einen Wert hat. Aber bedenke: Nur eine Menschengruppe im Neuen
Testament hat den Herrn ständig konfrontiert und hat Ihm widerstanden: Die
Pharisäer. Buchstäblich übersetzt bedeutet das Wort „Pharisäer“ -
„getrennt“. Von all' den Gruppen des ersten Jahrhunderts ähnelt die
heutige Gemeinde am allermeisten den stolzen
Pharisäern. Wir beten: „Herr,
heile unser Land“. Aber Er hat vor zuerst das Land zu heilen, das unter
den Füßen der Demütigen ist. Es ist die Welt der betenden Sanftmütigen,
die die Transformationskraft Gottes als ihren Begleiter
hat. Das Heilmittel des
Herrn für unsere Gesellschaft ist verborgen in den Lebensbeziehungen der
Christen. Wir denken immer so sehr darüber nach, was andere uns angetan
haben, aber wo haben wir selbst an anderen versagt? Was können wir tun
um das Land zu heilen, das zwischen uns und jenen liegt, die wir verletzt
haben? Siehst du, wenn
wir zu solchen Menschen werden, die „sich selbst demütigen und beten“ über
dem, was wir selbst falsch gemacht haben, fängt die Heilung an von Gott
her zu fließen. Wenn weiße Christen sich selbst demütigen und Afrikaner
und amerikanische Ureinwohner um Vergebung bitten, fängt Gott damit an,
das Land auf dem sie stehen, zu heilen. Wenn Gott den
Stolzen widersteht, dann erinnere dich daran, dass Er Gnade den Demütigen
gibt. Gnade bedeutet mehr als „Bedeckt sein“. Es bedeutet von der Kraft
Gottes gereinigt und verändert zu sein. Gnade ist Gottes umwandelnde Kraft
in uns, die das tut, was wir selbst nicht für uns tun
können. Wenn wir beten:
„Herr, heile unser Land“, dann ist damit das Land unter den Füßen der
Demütigen gemeint, das Gott versprochen hat zu berühren und
wiederherzustellen, damit es ein Segen ist. Lasst uns
beten: Lieber Vater,
du sagst, dass die Heilung unseres Landes damit beginnt, dass wir uns
selbst demütigen. Meister, offenbare meinem Herzen jene Menschen, mit
denen ich entfremdet bin. Verleihe mir den Mut zu vergeben und die
Ehrlichkeit damit ich sehe, wo ich zum Unfrieden beigetragen habe. Ich
habe Sehnsucht danach, ein Botschafter der Versöhnung zu sein. Führe mich
deshalb, damit ich Heilung in die Beziehungen unserer Welt bringen kann
und somit auch Heilung dem Land in dem ich wohne. Im Namen Jesu,
Amen. Francis Frangipane
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