AKTUELLES AUS JERUSALEM
Nachrichten- und Gebetsbrief von Vision für Israel und dem Joseph-Lagerhaus
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Freitag, 24. Juni 2011
„Und der HERR brüllt aus Zion und lässt aus Jerusalem Seine Stimme erschallen, und Himmel und Erde erbeben. Und der HERR ist eine Zuflucht für Sein Volk und eine Feste für die Söhne Israel.“ - Joel 4,16
GEWALTSAME AUFSTÄNDE IN SYRIEN GEHEN WEITER – Die Armee und Geheimpolizei des syrisches Präsidenten Baschar Assad haben am Dienstag, 24 Stunden, nachdem der Präsident versprochen hatte, einen „nationalen Dialog“ zu initiieren, sieben weitere Menschen getötet. Das Blutbad ereignete sich in der in der Mitte des Landes gelegenen Stadt Homs sowie im Osten in der Stadt Deir el Zour. Assad und die Protestbewegung behaupten jeweils ihre Positionen, keine Seite gibt nach, trotz der Tötung von fast 1.500 Demonstranten und der Festnahme von über 10.000 Personen. Am Dienstag versprach Assad eine weitere Amnestie, doch vor drei Wochen hatte ein ähnlicher Schritt nur zur Freilassung von einigen Hundert politischen Gefangenen geführt, obwohl Tausende eingesperrt worden waren oder verschwunden sind. (INN)
JÜDISCHE UND LIBANESISCHE ABGEORDNETE IM US-KONGRESS ARBEITEN ZUSAMMEN, UM UNTERSTÜTZUNG FÜR HISB-ALLAH ZU STOPPEN – Der Demokrat Howard Berman, der den 28. Kongressbezirk für Kalifornien repräsentiert, hatte einen Entwurf eingereicht, mit dem der von der Hisb-Allah ausgehende Terrorismus bekämpft werden soll. An dem so genannten HATA-Gesetz („Hizbullah Anti-Terrorism Act“) arbeitet Berman mit dem Republikaner Darrell Issa (auch aus Kalifornien) und Charles Boustany (aus Louisiana) sowie dem Demokraten Nick Rahall (aus Washington, Virginia) zusammen, die alle libanesischer Abstammung sind. Dieser Entwurf ist eine Reaktion auf die Bildung der neuen libanesischen Regierung letzte Woche. Diese Regierung unter Premier Najib Mikati, dem früheren Oppositionsführer, besteht im Prinzip nur aus Hisb-Allah-Terroristen. Mikati ist dafür bekannt, dass er Syrien und die Hisb-Allah unterstützt. Der US-Kongressabgeordnete Issa definierte die Hisb-Allah als Terrorgruppe und einen Krebs im Libanon. Das HATA-Gesetz soll die Zahlung von US-amerikanischer Auslandshilfe an eine libanesische Regierung verhindern, solange letztere von der Hisb-Allah abhängig ist, es sei denn, der Präsident bescheinigt, dass die Organisation entwaffnet wurde und Terror, Gewalt und libanesische Angriffe gegen Israel nicht mehr unterstützt. (Arutz-7)
UNHCR GAB LAUT STUDIE FREIBRIEF AN ASSAD UND ANDERE DIKTATOREN – Navi Pillay, die Hohe Flüchtlingskommissarin der Vereinten Nationen, ignoriert einer Studie von UN Watch zufolge, wissentlich die schlimmsten Diktatoren der Welt; UN Watch ist eine Organisation in Genf, die die Aktivitäten und Beschlüsse der UNO kritisch untersucht. Die ausführliche Studie untersuchte Aussagen von Pillay, die zwischen September 2008 und Juni 2010 auf der Webseite der Vereinten Nationen standen. Der Gruppe zufolge zählte Syrien zu den Ländern, die von Pillay nicht kritisiert wurden. Im Juli 2010 wurden zwei bekannte syrische Anwälte für Menschenrechte verurteilt, weil sie die syrische Obrigkeit kritisiert hatten. Im März 2010 nahm das syrische Militär Journalisten, Blog-Schreiber und Autoren fest, weil sie über Missbrauch und Korruption in der Regierung berichtet hatten. Doch die Hochkommissarin reagierte auf keinen dieser Vorfälle und kommentierte während ihrer Amtszeit die Menschenrechtssituation in Syrien nicht öffentlich. Pillay wurde sich scheinbar erst vergangene Woche der Problematik mit dem Regime in Syrien bewusst; da erst forderte sie Syrien auf, das aggressive Vorgehen gegenüber der syrischen Bevölkerung einzustellen und es einer Delegation vom UN-Menschenrechtsrat zu gestatten, die Gewaltanwendungen zu untersuchen, einschließlich der Tötung von 120 Sicherheitsbeamten in Jisr al-Shughour. (INN)
FÜR DEN TERMINKALENDER – Unser Laubhüttenfest fängt am Abend des 9. Oktober im Pavillon in Jerusalem an. Gastgeber der Konferenz: Barry und Batya Segal. Weitere Infos per Email über post@visionfuerisrael.org. Feiern wir gemeinsam mit Gläubigen vor Israel und anderen Ländern!
FÜHRENDE PERSÖNLICHKEITEN ISRAELS TESTEN ATOMBUNKER – Am Mittwoch testeten führende Politiker Israels einen neuen unterirdischen Atombunker im Rahmen eines landesweiten jährlichen Manövers in Vorbereitung auf einen möglichen Krieg mit Raketen aus dem Iran und Syrien sowie aus dem Libanon und den PA-Gebieten. Es war das erste Mal, dass das Sicherheitskabinett unter Leitung von Premierminister Netanjahu diesen Bunker besuchte, der in der letzten Dekade am Fuße der Berge im Westen von Jerusalem angelegt worden war. Israel hat seit dem Libanonkrieg 2006 verstärkt Manöver veranstaltet; damals hatten Hisb-Allah-Terroristen Tausende von Kurzstreckenraketen auf die Städte im Norden Israels abgeschossen. Im Süden hat es ähnliche Angriffe durch die Hamas und andere palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen gegeben. Israel geht davon aus, dass Syrien und der Iran bei einem künftigen Krieg auch unkonventionelle Waffen einsetzen könnten. (MSNBC)
BARAK: BALD GIBT ES DEN EISERNEN DOM ÜBER GANZ ISRAEL – Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak versprach am Montag, den ganzen Staat Israel zunächst mit dem Raketenabwehrsystem „Eiserner Dom“ und später mit einem zweiten System namens „Zauberstab“ zu schützen. Bei einer Rede in Paris, sagte Barak, der Eiserne Dom könnte in zweieinhalb Jahren fertig und im ganzen Land eingesetzt werden, der Zauberstab in fünf Jahren. Mit dem Eisernen Dom können Kurzstreckenraketen vom Typ Kassam abgefangen werden; das System hat dieses Jahr bereits erfolgreich Grad-Katjuscha-Raketen von Terroristen aus Gaza abgeschossen. Mit dem System „Zauberstab“ sollen dann Mittelstreckenraketen, wie sie die Hisb-Allah vom Libanon aus gegen das Landesinnere Israels einsetzen könnte, ausgeschaltet werden. (INN) „Mein Gott ist mein Hort, bei dem ich Zuflucht suche, mein Schild und das Horn meines Heils, meine hohe Feste und meine Zuflucht. Mein Retter, vor Gewalttat rettest Du mich!“ - 2. Samuel 22,3
JONATHAN POLLARD DURFTE NICHT ZUR BEERDIGUNG SEINES VATERS – Am Montag wurde Professor Morris Pollard zur letzten Ruhe gebettet. Allerdings wurde ihm sein letzter Wunsch verweigert. Er hatte um das Vorrecht gebeten, dass sein Sohn an seinem Grab das traditionelle Kaddisch, eines der wichtigsten Gebete im Judentum, sprechen sollte. Doch stattdessen saß Jonathan Pollard trauernd in seiner Gefängniszelle. Tausende Anrufe waren deswegen beim Weißen Haus eingegangen, der israelische Botschafter Michael Oren hatte beim US-Außenministerium einen Antrag gestellt und duzende Politiker hatten vergebens darum gebeten. Doch die Regierung Obama weigerte sich, Pollard zu gestatten, an der Beerdigung seines Vaters teilzunehmen. Pollard sitzt für 25 Jahre im Gefängnis, weil er Israel Informationen über Terroraktivitäten zugespielt hatte. Viele sehen seine Strafe als zu harsch an. Er war nur wegen einem Anklagepunkt verurteilt wurden, weil er einer freundlichen Nation geheime Informationen zugespielt, ein Verbrechen, für das es gewöhnlich eine zwei- bis vierjährige Gefängnisstrafe gibt. (INN)
PICASSO-WERK IN RAMALLAH AUSGESTELLT – Eine palästinensische Kunstakademie stellt für einen Monat ein rund 5 Millionen Euro teures Picasso-Werk in Ramallah aus. Das Gemälde ist eine Leihgabe aus dem niederländischen Van Abbe-Museum in Eindhoven. Es ist wahrscheinlich das prestigeträchtigste Werk, das je im Westjordanland gezeigt wurde. Es handelt sich um das wertvollste Werk des holländischen Museums. Das Bild war von Amsterdam nach Tel Aviv geflogen und dann von Mitarbeitern einer israelischen Sicherheitsfirma nach Ramallah eskortiert worden. (JTA)
ISRAEL FORDERT ENTFERNUNG VON APPLE-APP „DRITTE INTIFADA“ – Der Computerriese Apple hat eine Applikation namens „Die dritte palästinensische Intifada“ bewilligt, mit der Benutzer über bevorstehende Proteste, das Erscheinen von Leitartikeln, die Israel kritisieren, und von Bildern von Märtyrern auf dem Laufenden gehalten werden sollen, wie das Armeeradio am Dienstag informierte. Der Minister für öffentliche Angelegenheiten, Yuli Edelstein, der vor kurzem erfolgreich dafür eingetreten war, dass Facebook eine Seite mit dem gleichen Namen entfernt, hat dem Gründer von Apple, Steve Jobs, ein Schreiben gesendet, in dem er die Entfernung der Applikation fordert. „Es ist klar, dass dies eine antiisraelische und antizionistische Applikation ist, die zum Aufstand gegen Israel aufruft“, so Edelstein. (Haaretz) Bitte betet, dass alle hetzerischen Seiten, die zu Gewalt gegen Israel anstiften aus den sozialen Netzwerken verschwinden.
BITTE HELFT UNS ZU HELFEN – Vision für Israel und das Joseph-Lagerhaus unterstützen bedürftige Menschen und Institutionen weiterhin finanziell, medizinisch und anderweitig. Darum wenden wir uns eindringlich an unsere treuen Freunde und Geber, uns bei diesem Dienst der Barmherzigkeit zu helfen. Für weitere Infos geht bitte zu http://www.visionfuerisrael.de/spenden oder ruft im Büro in München 089-566 595 an. Vielen herzlichen Dank.
NETANJAHU AN ERDOGAN: ISRAEL UND DIE TÜRKEI SOLLTEN IHRE FREUNDSCHAFT ERNEUERN – Premierminister Benjamin Netanjahu hat dem türkischen Premier einen persönlichen Brief gesandt, in dem er seinem Wunsch Ausdruck verlieh, den diplomatischen Graben zwischen der Türkei und Israel zu heilen. Das Schreiben wurde vor einigen Tagen gesandt – nach viel sorgfältiger Überlegung, wie ein ranghoher Vertreter in Jerusalem mitteilte. Netanjahu schrieb, er wolle die Beziehungen zur Türkei normalisieren. Er betonte die Freundschaft zwischen beiden Ländern in der Vergangenheit. Seit einiger Zeit hatte es geheime Gespräche zwischen den Büros von Netanjahu und Erdogan gegeben – mit Unterstützung durch die USA. (Haaretz) Die Türkei ist ein säkulares Land, dass von einer islamistisch-orientierten Partei regiert wird. Sie war lange Zeit der beste Freund Israels in der moslemischen Welt. Nach der heftigen Kritik von Erdogan an der Operation „Gegossenes Blei“ im Kampf gegen den Terror im Gaza-Streifen hatten sich die Beziehungen stark abgekühlt. Den Tiefpunkt erreichten sie, als im vergangenen Jahr israelische Soldaten die verbotene, von der Türkei unterstützte Flottille stürmten. Dabei waren neun türkische Aktivisten getötet worden. Bitte betet, dass die guten Beziehungen zwischen der Türkei und dem jüdischen Staat wiederhergestellt werden.
Wir danken dem Herrn für Eure Gebete
Barry, Batya und das VfI-Team
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